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Kommunikation auf Wolke 7: Über Gefühle sprechen

Kommunikation auf Wolke 7: Über Gefühle sprechen - Dating, Kennenlernen, Wolke 7, Gefühle, Kommunikation Vielen Leuten fällt es unglaublich schwer über Gefühle zu sprechen. Der richtige Augenblick scheint oft einfach nicht zu kommen. Außerdem will man sich auch ganz sicher sein, dass der andere genauso fühlt. Schließlich macht man sich damit verletzlich. Und hat man einmal ausgesprochen, dass da mehr ist, kann man es nicht mehr zurücknehmen. Gerade für Nicht-so-Mutige kann es sehr schwer sein über Gefühle zu sprechen. Wenn man aber nie über Gefühle spricht, verpasst man vielleicht seine Chance.

Prinzipiell ist es immer ein abwägen. Spricht man über Gefühle und verschafft sich und seinem Gegenüber Klarheit und legt im besten Fall damit den Grundstein für eine Beziehung. Oder lässt man es bleiben und geht damit auf Nummer sicher aber verpasst vielleicht eine Chance. Wer nie wagt, der nie gewinnt besagt ein Sprichwort. Beim Thema Beziehungen liegt darin zumindest ein Funken Wahrheit. Wer es nie wagt von sich aus über Gefühle zu sprechen, verpasst damit vielleicht Beziehungen. Wenn der andere Partner es auch nie wagt, kann es zu Enttäuschungen auf beiden Seiten kommen, obwohl einer Beziehung eigentlich nichts im Weg gestanden wäre - außer mangelnder Kommunikation. Insofern ist es, um eine Beziehung zu führen, nahezu unumgänglich das Thema Gefühle anzusprechen.

Möchte man ein Pflaster wegreisen gibt es zwei Arten von Personen: Die einen machen einen kurzen, aber bestimmten Zug, der im Moment mehr Weh tut, aber dann vorbei ist. Die anderen zupfen langsam Stück für Stück immer mehr vom Pflaster weg bis es komplett gelöst ist. Das ist für den Moment und jedes kleine Stück weniger schmerzhaft, dauert aber länger. So ähnlich ist es auch beim Über-Gefühle-Sprechen.
Manche Leute machen einmal ihren eigenen Gefühlsstandpunkt klar und fragen nach wie die Lage beim Gegenüber ist. Das kann im Zweifelsfall im Moment schmerzhaft oder aber auch sehr schön sein und beseitigt auf einen Schlag alle Unklarheiten bezüglich der eigenen Beziehungsperspektive. Und manche tasten sich lieber Schritt für Schritt vor und erfragen so langsam den Standpunkt des anderen. Das kann weniger schmerzhaft sein und es einem Erlauben sich weniger gefühlstechnisch „zu entblößen“ aber es dauert auch länger und man ist länger im Ungewissen. Generell sollte einem bewusst sein, dass gerade, wenn man schon eine Weile auf der Suche nach einem Partner ist und vielleicht schon ein paar Mal enttäuscht wurde, es befreiender sein kann, mit einem kurzen kräftigen Ruck, das Pflaster abzuziehen als sich langen Hoffnungen hinzugeben nur um wieder enttäuscht zu werden. Außerdem hat man, gerade wenn man zielgerichtet datet, nicht viel zu verlieren. Nahezu jeder Mensch entwickelt mal Gefühle für jemanden in seinem Umfeld. Manchmal beruhen die auf Gegenseitigkeit und manchmal nicht. Solche Gefühle bestehen, wenn sie nicht erwidert werden meist nicht für immer und insofern ist es möglich sich weiterhin auf erwachsene und respektvolle Art zu begegnen ohne, dass der andere total sein Gesicht darüber verliert. Außerdem gilt: je öfter man sich schon einen Ruck gegeben hat und über Gefühle gesprochen hat, desto leichter wird es beim nächsten Mal sich wieder zu öffnen. Deshalb Plädoyer an alle Schüchternen: Traut euch! Mehr als schiefgehen kann es nicht.

Photo via Pixabay


Verfasst: 26.11.2019, 09:53 Uhr

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